taganga. kolumbien.

taganga, santa marta, kolumbien

Das dritte Mal schon zieht es mich in dieses atemberaubende, stark unterschätzte Land. Wenn ich erzähle, dass ich nach Kolumbien reise, denkt mein Gegenüber (in 80% der Fälle laut, in den restlichen 20% wohl leise) an Kokain und Pablo Escobar. Das dieses Land so viel mehr zu bieten hat als Stoff für Blow und Narcos ist den Meisten noch immer nicht bewusst. Ja, Kolumbien hat – wie die meisten lateinamerikanischen Länder – ein Kriminalitätsproblem. Ja, der Unterschied zwischen Arm und Reich ist extrem groß. Und ja, Kolumbien ist noch immer der weltweit größte Kokainproduzent. Aber Kolumbien ist so viel mehr als das: Eine wunderbare Flora und Fauna – karibisches Meer, Urwald, Millionenstädte, leidenschaftliche  und extrem herzliche Menschen, Obst und Gemüse, das tatsächlich nach Obst und Gemüse schmeckt (zurück in der Heimat wird die Supermarkt-Papaya nach NICHTS schmecken und ihr werdet von den Avocados träumen!), temperamentvolle Musik.

In Bogotá angekommen schnappe ich meinen Anschlussflug (Avianca, ca. 90 Euro hin & zurück) an die Karibikküste nach Santa Marta (Heimatstadt des berühmten kolumbianischen Sängers Carlos Vives). Die ersten zwei Nächte darf ich im Hotel Cactus in Taganga zu Meeresrauschen einschlafen und aufwachen.
hotel cactus taganga
In einer gemütlichen (und sauberen!) Cabaña für zwei Personen mit eigenem Balkon und Hängematte lasse ich die Seele baumeln. Der Blick ist unbeschreiblich. Sogar aus dem Bett blickt man auf das Meer und die Berge. hotel cactus taganga
Wer es eilig hat, sollte sich lieber eine andere Unterkunft suchen – auf das Frühstück (frischer Saft, Milchkaffee, Rührei, Arepa, im Preis inbegriffen) wartet man schon mal eine Stunde. Den Genießern macht das nichts aus, denn sie warten auf einer überdachten Terasse mit herrlichem Blick auf die Bucht von Taganga.
Auch Lärmempfindliche könnten so ihre Probleme haben, denn gegenüber Tanzen Touris und Einheimische im Mirador de la Bahia zu den Klängen des Reggaeton bis in die frühen Morgenstunden.

Ich habe die zwei Tage extrem genossen und würde immer wieder zurückkehren. Dieser Blick ist einfach unbezahlbar!

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hotel cactus taganga


 

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